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Siderit (Spateisenstein)
Reichhaltige Vorkommen von hochqualitativen Siderit und Brauneisenstein bildeten die Hauptgrundlage für den einst ausgedehnten Bergbau zwischen Lobenstein und Hirschberg. Die Erze wurden in kleinen Hütten- und Hammerwerken verarbeitet.
| Halde der Fröhligkeit Fdgr.
Die Fröhligkeit Fundgrube befindet sich im Gebiet des Lobensteiner Tännig. Heute zeugen von zahlreichen Gruben oft nur noch bewachsene Halden und Pingen. Halde der Graf Otto Fdgr.
| Loch- oder Kreuzstein
Zur Abgrenzung der Grubenfelder (markscheiden) dienten seit alters her die von den Berggeschworenen über Tag gesetzten Loch- oder Kreuzsteine. Dieser Stein befindet sich im Feld der Grube Reussisches Haus. Der Rost-Stolln Der Sophia-Glück-Stolln
| Johanneszeche consol. Feld Firstenbau im Mittelstolln.
Die Grube war eines der letzten im unteren Saalwald bei Saaldorf betriebenen Bergwerke und ist heute ersoffen. Die Erzgewinnung fand hier bis 1871 statt. Im 2. Firstenbau über dem Stolln ist der Gang noch gut erkennbar.
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Kupferplatte Fdgr.
| Mittlerer Sträuslein Stolln
| Silberknie Fdgr. ob. Mdl.
| Silberknie Fdgr. ob. Stolln |
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Eine der ältesten Bergbauanlagen im Revier waren die Gruben Kupferplatte, Alt Kupferberg, Neu Kupferberg und Fröhliche Wiederkunft bei Blankenstein. Hier ein oberes Feldort in nur sehr geringer Tiefe.
| Der mittlere Sträusler Stolln war einer der längsten Stolln im unteren Saalwald bei Saaldorf. Der Stolln erreichte ohne Querschläge, Strecken und Orte 630 Meter Länge. Zahlreiche Abbaue waren vorhanden.
| Der obere Stolln diente ab 1726 als Hilfsort für die Gewinnung von Eisen- und Kupfererz in der Grube Silberknie. Ab 1803 diente ein Teil des Stollns als Förder- stolln der Alaunschiefer- grube Christians-Glück, die im Jahre 1827 aufgegeben wurde.
| 1726 wurde zum Zwecke der Wasser- und Wetterlösung der Grube Seegen Gottes oder Silberknie der obere Stolln begonnen. Nachdem die Erze über dem Stolln herausgehauen waren, wurde der Mittelstolln und ab 1795 der Tiefe Stolln aufgefahren.
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Unterer Weinzecher Stolln
| Kluft Fdgr. Tiefer Stolln | Tiefer Meyer-Stolln | Gnade Gottes cons. Feld |
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War eine der ältesten namentlich bekannten Bergwerke im Lobensteiner Tännig. Bereits vor 1614 stand die Grube in Betrieb. Der Stolln war vor 2 Jahrzehnten nach umfangreicher Aufwältigung noch bis zum Fundschacht fahrbar.
| Der Tiefe Kluft-Stolln wurde in ganz erheblichem Maße durch Joseph Meyer, Chef des Bibliographischen Institutes in Hildburghausen (Meyers Conversationslexikon!), vorangebracht. Der letzte Abbau erfolgte hier im Jahre 1858. | Der Tiefe Meyer-Stolln sollte den Bau auf Gott-Gang in der Siegeleite bei Lemnitzhammer nahezu im Niveau des Sieglitz- oder Pempelbaches erschliessen, erreichte ihn aber nicht. Der letzte Betrieb auf der Grube Bau auf Gott fand 1848 statt. | Im Grubenfeld Gnade Gottes bei Gahma wurden silberhaltige Arsen- und Schwefelkiese bereits seit dem 14.Jhrd. zur Gewinnung von Silber und Realgar gewonnen. Ein letzter Abbau fand während bis kurz nach dem 1. Weltkrieg statt. |