Camping in Frankreich: wohin beim allerersten Mal?

Frankreich und Camping – das passt einfach. Aber ehrlich : Beim ersten Campingurlaub will man keinen Stress, keine bösen Überraschungen, kein „Warum haben wir DAS gebucht ?“. Man will ankommen, Zelt oder Wohnmobil hinstellen, tief durchatmen und denken : Okay, das fühlt sich richtig an. Genau darum geht’s hier. Welche Regionen sind wirklich anfängerfreundlich ? Wo ist es entspannt, schön und nicht gleich Hardcore-Natur ohne Dusche ?

Im zweiten Schritt kommt fast immer dieselbe Frage : Wo finde ich überhaupt einen guten Stellplatz ? Ich sag’s direkt, ohne drumrumzureden : Seiten wie https://www.emplacement-de-camping.fr sind Gold wert, gerade wenn man noch nicht genau weiß, was man braucht. Strom oder nicht ? Nähe zum Strand ? Schatten ? Alles Dinge, die man beim ersten Mal gerne unterschätzt.

Die Atlantikküste : entspannt, weitläufig, einsteigerfreundlich

Wenn ich jemandem Camping in Frankreich zum ersten Mal erklären müsste, würde ich ziemlich sicher mit der Atlantikküste anfangen. Landes, Vendée, Charente-Maritime… große Namen, aber vor allem große Plätze. Viel Platz, breite Strände, keine steilen Klippen direkt vor dem Zelt (ja, das ist beruhigend).

Was mir dort gefällt : alles ist auf Camping ausgelegt. Radwege durch Pinienwälder, Supermärkte nicht weit weg, oft sogar kleine Bäckereien direkt am Platz. Morgens mit Sand an den Füßen ein Croissant holen – kitschig, aber ehrlich schön. Für Anfänger super, weil man nie das Gefühl hat, völlig abgeschnitten zu sein.

Die Ardèche : Natur, aber nicht zu wild

Die Ardèche ist so ein bisschen der Kompromiss zwischen Abenteuer und Komfort. Man ist mitten in der Natur, Fluss direkt nebenan, Grillen zirpen abends – klingt nach Postkarte, fühlt sich aber überraschend zugänglich an.

Viele Campingplätze dort sind terrassiert, übersichtlich und gut organisiert. Kanufahren auf der Ardèche ? Fast schon Pflichtprogramm. Und keine Sorge : Man muss kein Outdoor-Profi sein. Ich hab Leute gesehen, die das erste Mal im Leben im Zelt geschlafen haben und trotzdem entspannt zurückkamen. Vielleicht etwas wärmer im Sommer, ja. Aber dafür diese Abende am Fluss… schwer zu toppen.

Elsass &amp ; Vogesen : perfekt für den sanften Einstieg

Weniger offensichtlich, aber ehrlich unterschätzt : das Elsass und die Vogesen. Gerade für deutsche Camper ein sehr angenehmer Einstieg. Kurze Anreise, ordentliche Plätze, oft sehr ruhig.

Hier geht’s weniger um Strand und mehr um Wandern, kleine Dörfer, Weinberge. Morgens Nebel über den Hügeln, abends Flammkuchen im Dorfrestaurant – das hat was. Für Leute, die Camping erst mal „testen“ wollen, ohne gleich ans Meer oder in die Hitze zu fahren, finde ich das fast ideal.

Südfrankreich ? Ja – aber mit Bedacht

Klar, Provence, Côte d’Azur, Languedoc… klingt alles verlockend. Und das ist es auch. Aber für den allerersten Campingurlaub ? Hm, jein. Im Hochsommer kann es brutal voll werden. Enge Plätze, viel Trubel, hohe Preise. Muss man mögen.

Wenn Südfrankreich, dann lieber außerhalb der Hauptsaison. Mai, Juni oder September. Dann ist es traumhaft : Lavendelduft, warmes Licht, weniger Stress. Aber im August ? Ganz ehrlich, da würde ich Anfängern eher abraten.

Was Anfänger oft vergessen (und später bereuen)

Ein paar Dinge, die man nicht googelt, sondern erst merkt, wenn man da ist :

Schatten: Klingt banal, ist aber entscheidend. Ein Platz ohne Schatten im Sommer ? Anstrengend.

Sanitäranlagen: Nicht jeder Platz ist gleich. Sauberkeit macht viel aus, vor allem beim ersten Mal.

Lage: Direkt am Meer ist toll – aber manchmal auch laut. Straße in der Nähe ? Auch so ein Klassiker.

Fragen über Fragen. Aber genau das macht Camping ja aus, oder ? Man lernt schnell, was man mag. Und was eher nicht.

Fazit : Einfach anfangen, aber clever

Frankreich ist ein großartiges Campingland. Punkt. Für den ersten Aufenthalt würde ich persönlich auf Regionen setzen, die gut organisiert sind, Platz bieten und Fehler verzeihen. Atlantikküste, Ardèche, Vogesen – damit macht man wenig falsch.

Der perfekte Campingurlaub ist selten der erste. Aber der erste entscheidet, ob man Lust auf mehr bekommt. Und das ist, ehrlich gesagt, ziemlich wichtig.

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