Natururlaub in Europa: 10 Reiseziele, die einfach zu planen sind
Natururlaub in Europa, das klingt erstmal riesig. Zu riesig même. Berge, Wälder, Seen, Küsten… alles überall. Die eigentliche Frage ist eher : Wo ist es einfach ? Einfach zu organisieren, gut erreichbar, nicht komplett überlaufen und trotzdem richtig draußen. Wandern, durchatmen, morgens Vögel statt Verkehr hören. Genau darum geht’s hier. Keine exotischen Abenteuer, sondern Orte, wo man relativ spontan los kann – und wo die Natur nicht nur Deko ist.
Wenn du gerade planst und dich ein bisschen verloren fühlst, hilft es auch, sich inspirieren zu lassen. Ich stolpere oft über Seiten wie https://des-vacances-vertes.com, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was ein „grüner Urlaub“ konkret sein kann. Und dann sortiere ich. Was passt wirklich zu mir ? Berge oder Meer ? Einsam oder doch ein Dorf mit Bäckerei ?
1. Slowenien – klein, grün, überraschend
Slowenien wird oft übersehen. Keine Ahnung warum. Das Land ist winzig, aber unfassbar abwechslungsreich. In zwei Stunden bist du von den Alpen an der Adria. Der Triglav-Nationalpark ? Postkartenlandschaft, aber echt. Türkise Flüsse, saubere Wege, wenig Lärm. Und Ljubljana ist eine der entspanntesten Hauptstädte, die ich kenne. Perfekt, wenn du Natur willst, aber nicht komplett „off grid“.
2. Schottische Highlands – wild, rau, ehrlich
Ja, das Wetter ist… sagen wir mal wechselhaft. Aber genau das macht es aus. Nebel über den Hügeln, Schafe auf der Straße, Lochs, so weit das Auge reicht. Ein Mietwagen reicht, Straßen sind gut, Unterkünfte auch. Und wenn du Stille suchst : Hier findest du sie. Wirklich. Abends im Pub sitzen, Kamin an, draußen Regen. Hat was, oder ?
3. Südtirol – Natur mit Komfort
Berge, aber organisiert. Sehr organisiert. Wanderwege top ausgeschildert, Hütten offen, Seilbahnen überall. Ich finde, Südtirol ist perfekt für alle, die Natur lieben, aber abends gern gut essen. Dolomiten sind spektakulär, egal ob du viel wanderst oder nur kurze Touren machst. Bonus : mit dem Zug gut erreichbar.
4. Norwegen – wenn Weite glücklich macht
Norwegen ist teuer, ja. Aber Natur pur. Fjorde, Wasserfälle, endlose Straßen. Und das Beste : das Jedermannsrecht. Du darfst fast überall frei stehen, zelten, pausieren. Organisatorisch easy, vor allem im Sommer. Ich war überrascht, wie unkompliziert das Reisen dort ist. Nur nicht zu vollpacken, die Landschaft erledigt den Rest.
5. Auvergne, Frankreich – kaum bekannt, viel Natur
Vulkane. Alte Vulkane. Mitten in Frankreich. Die Auvergne ist grün, hügelig, ruhig. Keine Massen, viele kleine Dörfer, Käse überall. Wandern, Radfahren, einfach draußen sein. Ich finde, das ist eine der unterschätztesten Regionen überhaupt. Und von Deutschland aus schnell erreichbar.
6. Schweden – Seen, Wälder, Ruhe
Wenn du Wälder magst, bist du hier richtig. Und Seen. Und noch mehr Wälder. Besonders Mittelschweden ist ideal für einen sanften Einstieg in den Norden. Ferienhäuser gibt’s viele, Organisation simpel. Morgens barfuß ans Wasser, abends Grillen. Klingt banal, fühlt sich aber großartig an.
7. Asturien, Spanien – grün statt trocken
Spanien ist nicht nur Sonne und Hitze. Asturien im Norden ist saftig grün, bergig und wild. Küste und Berge direkt nebeneinander. Du kannst morgens wandern und nachmittags am Atlantik stehen. Weniger Touristen als im Süden, mehr Authentizität. Und sidra trinken gehört irgendwie dazu.
8. Kärnten, Österreich – Seen mit Bergblick
Kärnten ist perfekt, wenn du Wasser UND Berge willst. Warmes Badewasser, klare Luft, viele Wanderwege. Alles gut erschlossen, aber nicht hektisch. Familienfreundlich, aber auch ruhig genug für Paare. Ich finde, das ist so ein Ort, wo man schnell runterkommt, ohne viel planen zu müssen.
9. Rumänische Karpaten – Natur, die noch wild ist
Etwas abenteuerlicher, aber machbar. Die Karpaten bieten dichte Wälder, traditionelle Dörfer, wenig Infrastruktur – im guten Sinne. Hier fühlt sich Natur noch roh an. Organisation braucht etwas mehr Vorbereitung, aber es lohnt sich. Und ehrlich : Die Gastfreundschaft dort hat mich echt überrascht.
10. Irland – grün in allen Nuancen
Irland ist grün. Immer. Küsten, Klippen, Weiden. Mit dem Auto gut zu erkunden, Unterkünfte flexibel. Der Westen, etwa Connemara oder Kerry, ist ideal für Naturfans. Und selbst wenn es regnet (was vorkommt…), die Landschaft bleibt beeindruckend. Frage ist nur : Roadtrip oder ein fester Ort ?
Wie wählen ? Eine ehrliche Frage zum Schluss
Willst du Ruhe oder Abwechslung ? Komfort oder Wildnis ? Allein oder mit Familie ? Es gibt nicht die eine perfekte Naturdestination. Aber es gibt die, die für dich passt. Und genau das macht die Entscheidung spannend. Also, wohin zieht es dich diesmal ?
