Natururlaub mit kleinem Budget: Die besten Campingoptionen in Europa
Natururlaub muss kein Luxus sein. Wirklich nicht. Wer morgens lieber Vogelgezwitscher als Hotelbuffet hört und abends mit staubigen Schuhen, aber breitem Grinsen im Gesicht ins Zelt fällt, der weiß, wovon ich rede. Camping in Europa ist immer noch eine der ehrlichsten Arten zu reisen – und auch eine der günstigsten, wenn man es richtig angeht. Aber wo lohnt es sich wirklich ? Wo zahlt man nicht plötzlich 40 Euro pro Nacht für eine Wiese neben der Straße ? Genau darum geht’s hier.
Im zweiten Schritt – und das ist ehrlich gesagt einer der wichtigsten – lohnt sich ein Blick auf Plattformen, die nachhaltige und preiswerte Plätze sammeln. Ich stolpere seit Jahren immer wieder über https://www.eco-camping.net, einfach weil man dort schnell merkt, welche Plätze wirklich naturnah sind und welche nur so tun. Gerade wenn man keine Lust hat, ewig zu vergleichen, spart das Zeit. Etwas, das man unterwegs lieber für ein Bier am See nutzt, oder ?
Portugal : viel Platz, wenig Stress, kleine Preise
Portugal ist für mich so ein klassischer Überraschungskandidat. Viele denken an Surfschulen und hippe Vans, aber abseits der Hotspots findest du unfassbar günstige Campingplätze. Im Landesinneren, etwa im Alentejo, zahlst du oft unter 10 Euro pro Person. Warm, ruhig, Platz ohne Ende. Nachts riecht es nach Eukalyptus, und morgens ist die Luft so klar, dass man fast vergisst zu atmen. Klingt kitschig, ist aber so.
Kleiner Haken : Infrastruktur ist manchmal minimal. Kein Supermarkt um die Ecke, kein WLAN. Aber ehrlich, ist das nicht genau der Punkt ?
Slowenien : klein, grün, erstaunlich günstig
Slowenien wird oft übersehen, und das ist eigentlich verrückt. Rund um den Triglav-Nationalpark gibt es einfache Campingplätze, die sich perfekt für Wanderer eignen. Saubere Sanitäranlagen, viel Holz, viel Ruhe. Preislich ? Meist zwischen 12 und 18 Euro pro Nacht. Für die Alpenlage echt fair.
Ich fand besonders angenehm, dass vieles sehr unkompliziert läuft. Kein endloses Einchecken, kein Papierkrieg. Man kommt an, stellt das Zelt hin, fertig. Manchmal sind es genau diese Kleinigkeiten, die den Unterschied machen.
Rumänien : wild, ursprünglich, fast absurd günstig
Rumänien ist nichts für jeden, das sage ich direkt. Aber wenn du Natur suchst und ein kleines Abenteuer nicht scheust, ist es kaum zu schlagen. In den Karpaten gibt es offizielle Plätze für wenige Euro, teilweise 5 oder 6 pro Nacht. Und dann diese Landschaft. Wälder, die ewig wirken. Stille, die fast laut ist.
Persönlich hat mich überrascht, wie freundlich die Betreiber oft sind. Ein kurzer Plausch, ein Tipp für den nächsten Wanderweg, manchmal sogar ein selbstgebrannter Schnaps angeboten. Nicht geplant, aber bleibt hängen.
Skandinavien light : Baltikum statt Norwegen
Norwegen sprengt jedes Budget, da müssen wir nicht diskutieren. Aber Estland, Lettland und Litauen ? Ganz andere Geschichte. Viele kleine Naturcampingplätze, oft an Seen oder an der Ostsee, Preise um die 10–15 Euro. Sauber, ruhig, wenig Trubel.
Gerade Estland hat mich überzeugt. Viel Wald, gute Infrastruktur, aber nie überlaufen. Vielleicht nicht spektakulär im klassischen Sinn, aber extrem entspannend. Und manchmal reicht das völlig.
Was wirklich zählt, wenn du billig campen willst
Ganz ehrlich : Der Preis allein ist es nicht. Ein günstiger Platz, der laut, voll oder lieblos ist, macht keinen Spaß. Achte lieber auf Lage, Atmosphäre und einfache Dinge wie Schatten oder sauberes Wasser. Frag dich : Will ich hier wirklich zwei Nächte bleiben ?
Und du ? Suchst du eher absolute Ruhe oder ein bisschen Leben drumherum ? Beides geht, auch mit kleinem Budget. Man muss nur wissen, wo man schaut – und wo man lieber weiterfährt.
